Sistermind mit Vergnügen

Sistermind und das Genie im Weibe

MASTERMIND ist in aller Munde. Napoleon Hill hat diese Möglichkeit, sich mit Experten zu verbinden empfohlen, um das Genie im MANNE zu wecken und zu fördern. Klar, denn als er seinen Weltbestseller „Denke nach und werde reich“ geschrieben hat, spielten Frauen noch keine Rolle.

In der patriarchalisch geprägten Gesellschaft haben sich Männer seit Jahrhunderten verbunden und Wissen ausgetauscht. In Universitäten, Kirche, in Logen oder Bruderschaften und beim Mastermind. Frauen, die es ihnen auf weibliche Weise nachtun wollten, war dieser Weg die längste Zeit versperrt. Es gibt also Nachholbedarf. Denn: Wenn Frauen nicht weiter wissen, machen sie vieles mit sich allein aus oder fragen häufig „Irgendwen“.

Und wenn Frauen heutzutage erfolgreich sind, dann häufig deshalb, weil sie sich männlicher Strategien bedienen und irgendwann erschöpft und resigniert innehalten und sich fragen: „War das jetzt schon alles?“

Ich bin absolut davon überzeugt, dass die Zeit jetzt reif ist, das Dasein als Einzelkämpferinnen endgültig hinter uns zu lassen. Lass uns den Weg ein Stück gemeinsam gehen. It´s time for sisterhood.

Martina Klouda-Lacina

In meinem Buch MIT VERGNÜGEN, verlässt Nina, die Hauptfigur, das Lager der Einzelkämpferin und trifft auf Frauen, die sie auf ihrem Weg zu sich selbst unterstützen. Wie nährend und freudvoll dies ist, wirst du bei der Lektüre des Buches erfahren. Auf ihrem Weg zu sich selbst tauchen Fragen auf. Es sind genau die Fragen, die sie sich – stellvertretend für so viele Frauen Antworten erhofft. Und das brachte mich auf die Idee, Expertinnen einzuladen und und sie zu bitten, ihr Wissen mit uns zu teilen.

Sistermind: Tanzen statt Kämpfen

Jede einzelne dieser Frauen folgte ihrem Roten Faden und wurde so zur Expertin. Und wenn sich rote Fäden verweben, gibt das einen Roten Teppich auf dem wir alle vergnüglich tanzen und wachsen können.

Statt „Mit-Streiterinnen“ zu suchen, um mit ihnen Ideen zu „verfechten“, dürfen wir das Kämpfen hinter uns lassen und weibliche Strategien entwickeln, wie wir uns gegenseitig auf freudvolle Weise unterstützen können. Dabei dürfen wir immer wieder erstaunt feststellen, dass in uns Frauen so viel mehr schlummert als wir ahnen und…

Oft braucht es nur eine kleine, freundliche aber bestimmte Einladung braucht, um das „Genie im WEIBE“ heraus zu locken.

Und deshalb rolle ich ganz un-verschämt und voller Freude den roten Teppich aus für unsere Sistermindgruppe:

Sistermind: Expertinnen auf dem roten Teppich:

Beginnen wir mit der Frage: Wie soll mein Leben aussehen?

Wer bin ich? Wo will ich hin? Weshalb bin ich hier? Oft tauchen diese essentiellen Fragen erst dann auf, wenn wir unzufrieden sind und ein „weiter so wie bisher“ keine Option mehr für uns darstellt. An diesem Punkt befindet sich Nina, die Hauptfigur im Buch.

Ich kann es noch nicht ganz greifen“, meinte Nina. „Ich könnte mir vorstellen, wieder als Innenarchitektin tätig zu sein, aber anders als früher. Sie hatte ein sicheres Gespür für Arrangements und war der Überzeugung: Möbel wollen mit ihren Benutzern kommunizieren und nicht nur dekorativ abgestellt werden.“

Letztes Jahr nahm sie ihre erste Gesangsstunde und nun hat sie sich zu ihrem Geburtstag mit ihrem ersten gecoverten Song beschenkt. Und das ist längst noch nicht alles…

Heike Kolles – die Visonsfinderin

Mach, was du willst – und fange heute damit an.

Nach Masterstudiengängen in Paris, Oxford und Berlin kletterte Heike in verschiedenen Dax Unternehmen die Karriereleiter nach oben, doch je höher sie kam, desto mehr verlor sie sich selbst. Also ging sie auf die Suche nach sich selbst und gründete die Visionsmanufaktur. Das war auch der Zeitpunkt, an dem wir uns begegnet sind und uns seither immer wieder mit Vergnügen ausgetauscht haben. Heike lebt als Deutsche in Wien und ist mit ihrer Visionsmanufaktur off- und online weltweit tätig.

Visionsmanufaktur – was dürfen wir Leserinnen uns darunter vorstellen?

Heike: Speziell Frauen ermutige ich, aktiv ihre „innere Arbeit“ anzugehen und mit einengenden Einstellungen und Verhaltensmustern aus Erziehung und Sozialisierung Schluss zu machen. Je mehr ich mich als Frau mit all meinen weiblichen Stärken liebe, desto mehr bin ich in der eigenen Kraft, um die wahren Visionen zu gebären.

Welchem Glaubenssatz begegnest du bei deinen Kundinnen immer wieder und was antwortest du ihnen darauf?

Heike: In meinen Coachings erlebe ich, dass Frauen zu oft an sich selbst zweifeln, zögern, sich hintanstellen und nicht nach dem Großen greifen.

Es ist wichtig, dass Frauen sich dessen bewusst werden und dies aktiv durch persönlichkeitsentwickelnde Methoden verändern, auch um ein Vorbild für ihre Kinder zu sein. Unsere Gesellschaft braucht Frauen, die in ihrer ureigenen weiblichen Kraft stehen.

Weibliche Führungskräfte übernehmen oft unkritisch männliche Strategien, statt den Wert der weiblichen Führungsqualitäten zu erkennen und aktiv zu leben.

Heike Kolles

Frauen dürfen sich der eigenen weiblichen Führungsstärken bewusst werden und diese mit Freude, Selbstachtung und Selbstbewusstsein leben.



Welche Erkenntnis, welcher Satz oder welche Stelle im Buch hat dir besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir gefallen, wie Nina ihre innere Kritikerin „Gertrud“ zu Hause sitzen gelassen hat, um ihrem Herzen zu folgen. Die „Gertrud Stimme“ hält uns Frauen immer wieder klein und in Selbstzweifel, Unsicherheit, Perfektionismus und Aktionismus gefangen, sodass wir nicht unserem Herzen folgen. Doch nur wenn wir mit unserem Herzen verbunden sind, können wir aus diesem Ort heraus magisch unsere Visionen entstehen lassen.

Welche Schritte in Richtung ihrer Vision möchtest du mit Nina feiern und ihr damit bewusst machen?

Heike: Nina hat ihre VisionsReise mutig in die Hand genommen: Die Sackgasse erkannt, kurz gejammert und dann gehandelt. Ihre transformierenden Abenteuer erlebte sie auf ihrer „Reise in ihr Ich“. Dabei hat sie alten Ballast abgeschüttelt und die Kraft ihrer ureigenen Weiblichkeit entdeckt und damit auch die pure Lebensfreude, die sich in Nina’s Ausstrahlung und ihren neu entstandenen Visionen widerspiegelt.

Und welche Herzensempfehlung möchtest du ihr mit auf den Weg geben?

Heike: Ich wünsche Nina, dass sie weiterhin ihrer Lebensfreude folgt und sich erlaubt, in die Fülle zu gehen und mutig den Sprung in neue visionäre Abenteuer wagt. Dort wartet ihre Lebendigkeit auf sie.

Ich nehme dich mit auf eine Reise zu dir selbst

Heike Kolles

Um unserer Vision näher zu kommen, welchen Schatz darf ich dir noch entlocken?

Heike: Um Dich deinen Visionen zu nähern, stelle Dir Fragen wie: „Erlaubst Du Dir groß zu denken?“, „Was wäre, wenn Du keine Einschränkungen hättest?“

Ein herzliches Dankeschön nach Wien. Mehr über Heike und ihre Arbeit findest du hier:
www.visionsmanufaktur.com


Was kann ich tun, wenn ich nicht mehr weiter weiß? Und welche Möglichkeiten gibt es, nicht zu lange festzustecken?

Die Bedienung räumte das Kaffeegeschirr ab und stellte die beiden Gläser auf den Tisch. „Die Frage ist: Was willst du stattdessen?“

Martina Klouda-Lacina, die Krisenwandlerin

Alles kann, nichts muss

Ein Seminar führte Martina von Wien nach München. Wir kennen uns seit Jahren über Facebook und als wir uns in echt und Farbe trafen, ging uns der Gesprächsstoff nicht aus. Beim Bummel durch die Münchner Innenstadt teilten wir die Erkenntnis, dass Frauen häufig erst spät lernen, ihren Wünschen Raum zu geben und dass der Kauf einer teuren Handtasche oft einer Kompensation eines Gefühls der Unausgefülltheit dient, und wieviel nachhaltiger doch die Investition in ein Seminar sein kann.

Martina begleitet Frauen mit ihrem Feminin Coaching durch persönliche und berufliche Krisen, hin zu mehr Klarheit, Stabilität und Selbstvertrauen für ihren weiblichen Weg zum Erfolg. „Ja, wir dürfen es uns leicht machen und uns Hilfe und Unterstützung holen.“

So wie der Phönix sich aus der Asche erhebt, stecken in Krisen Chancen – und zwar immer“, so hat es Martina das Leben gelehrt. Vermutlich liegt es auch an dieser Überzeugung, dass Menschen sie als krisenfest wahrnehmen. Sie sich selbst eingeschlossen.

Mit welchen nicht dienlichen Überzeugungen kommen Frauen in dein Feminin Coaching?

Martina: Mit denen Glaubenssätzen ist es ja ein bisserl tricky: Diejenigen, die wirklich einschränken, schlummern unerkannt im Unterbewussten.
Vermutlich ist „Ich brauche das ja nicht“, besonders fies. Was wie Unabhängigkeit aussieht, hat die Färbung von „nobler Blässe“ und eine Frau mit dieser Einstellung wirkt meist unlebendig. Oft erscheinen Frauen mit dieser inneren Haltung bescheiden und genügsam. Vergnügen auf tieferer Ebene versagen sie sich.

Zum Buch. Wo holt es dich ab?

Was mir besonders gefällt ist, dass sich Nina peu a peu von den androzentristischen, gesellschaftlichen Konventionen befreit und auf diese Weise sich selbst wieder entdeckt.

Was hat Nina erkannt, und was würdest du ihr für die Zukunft wünschen?

Martina: Nina ist auf einem wunderbaren Transformationsweg, in dem sie Schritt für Schritt verschiedene weibliche Archetypen integriert. Bestimmt war es „die Liebende“, die sie zu der Vergnügung mit dem Jade Ei inspiriert hat.

Bei ihren neuen Ideen für ihre berufliche Zukunft möchte ich Nina herzlich dazu einladen sich mit ihrem zyklischen Sein zu beschäftigen. Sie tut ihrer weiblichen Gesundheit damit sehr viel Gutes! Und es wird sie davor bewahren, (wieder) auf die männlich, lineare Spur zu geraten.

Mit weiblicher Kraft durch die Krise

Welche letzte Empfehlung möchtest du mit der Leserin teilen?

Martina: Sei dir bewusst, dass du selbst es bist, die sich die Erlaubnis, für einfach alles, erteilen kann – niemand anderer.
Darum ist es so fantastisch ERWACHSEN zu sein.

Liebe Grüße nach Wien und vielen Dank für deine Einsichten, liebe Martina.

www.frauenstaerken.net


Wer bin ich? Wie wirke ich? Wie will ich mich zeigen? Fragen auf dem Weg in die Sichtbarkeit.

Während Nina dekorierte und den Unterhaltungen lauschte, wurde ihr immer klarer: Was die Frauen hier kauften, waren keine Kleider, es war die Erlaubnis, sich weiblich zu fühlen, gesehen und begehrt zu werden.

2016 habe ich sie bei einem Event in Köln persönlich kennengelernt. Zwei Jahre später wurde sie mir als Geheimtipp empfohlen. Seitdem schätze ich es, wenn sie mir auf besonnene Art und viel schneller als ich es je könnte bei Herausforderungen mit meiner Webseite half. Und vor ein paar Monaten brachte sie eine neue Seite ans Licht:

Sophie Janotta, die Sichtbarkeitsmentorin

Dimensionen jenseits von Websitegestaltung

Wenn eine Frau strahlend vor ihrer neuen Webseite sitzt und erstaunt ausruft „Wow, das bin genau ich“, freut sich Sophie, denn sie hat mutig eine außergewöhnliche Entscheidung getroffen, nämlich ätherische Öle mit Webdesign zu verbinden. Was auf den ersten Blick befremdlich erscheint, liefert eine logische Erklärung: Viele Kundinnen haben keine klare Vorstellung davon, worum es bei einer neuen Webseite tatsächlich geht. Sophie Janotta ist Sichtbarkeitsmentorin und weiß, was es braucht, damit ein Webauftritt kraftvoll, weiblich und anziehend, statt verkopft wirkt.

Mehr Glitzer. Mehr Sein. Mehr Wow.

Vor welchen Herausforderung stehen die Frauen, wenn sie zu dir kommen?

Sophie: Viele meiner neuen Kundinnen wissen anfangs noch nicht, dass es um das eigene Erkennen geht. Im Laufe unserer Zusammenarbeit verstehen sie: „Deine Webseite ist der Ausdruck deiner Seele.“ Ihre ganze Persönlichkeit und Einzigartigkeit darf sich widerspiegeln. Auf diesem Weg in die Sichtbarkeit begleitet ich sie und lasse mich selbst und meine Kundinnen dabei von ätherischen Ölen unterstützen. Ich stehe für vergnügliches Webdesign und Öle stehen für mich für Leichtigkeit. Sie sind kleine Schätze, die uns dabei helfen, tiefer ins Thema einzusteigen und schneller, und mit teilweise bezaubernden Lösungen wieder aufzutauchen.

Was im Buch hat dich besonders berührt?

„…Wenig später lag sie bei Kerzenlicht und Swingklängen wie Kleopatra in der Badewanne.“
Diese Szene steht für mich, das Leben wieder etwas vergnüglicher werden zu lassen. Mehr Leichtigkeit und Freude einzuladen. Ich kann mich selbst noch gut daran erinnern, dass ich mir Dinge nicht mehr gegönnt habe. Hier hat für mich ein Wandel stattgefunden. Ich sehe wieder den besonderen Genuss und ich gönne mir das Beste – Es lohnt sich nicht, klein zu bleiben.

Was meistert Nina bereits gut und welche Empfehlung legst du ihr ans Herz?

Nina lebt uns vor, dass sie mit Selbstreflexion und Mut ihrem Leben wieder mehr Lachen schenken konnte. Sie mag Düfte und gibt das auch mit Liebe an die KundInnen weiter. Dabei darf sie sich selbst noch viel mehr Duft in ihrem Leben gönnen. Ätherische Öle wären für sie wunderbare Begleiter zum Verwöhnen und einfach nur zum Genießen.

Ätherische Öle sind für mich wahre kleine Wunderwerke der Natur. Ganz große kleine Helferlein für unser feststoffliches und feinstoffliches Sein. Mich hat bei den ätherischen Ölen schon immer der seelische Aspekt berührt. Für jedes Öl gibt es eine emotionale Entsprechung. Manche schenken uns den Mut, unsere Wahrheit auszudrücken. Dann gibt es Öle, die uns beim Prozess des Sichtbarwerdens unterstützen und welche, die uns daran erinnern, dass wir einzigartig sind. Diese Liste könnte ich endlos weiterführen; für jedes Thema, das Dein Hinsehen benötigt, gibt es ein passendes Öl.

Mmmhh… Ich schwelge bereits beim Schreiben, wenn ich mir all diese betörenden Düfte vorstelle. Liebe Sophie, welche letzte „dufte“ Anregung möchtest du uns mit auf den Weg geben?

Sophie: Ätherischen Öle bezaubern. Instinktiv schließen wir die Augen und nehmen den Duft tief in uns auf. Wie gefällt dir der Gedanke, dir ein wohliges Badevergnügen zu bereiten. Bei Kerzenschein, einem Glas Champagner und mit 5 – 10 Tropfen Ylang-Ylang, mit etwas Sahne emulgiert, ins Badewasser geben. Ylang-Ylang macht unser Herz weit und lässt uns alte Verletzungen loslassen. So geöffnet und in einen lieblichen Duft eingehüllt ist die richtige Zeit für eine sinnliche Massage.

Herzlichen Dank für deine duften Empfehlungen, liebe Sophie.

www.sophiejanotta.de


Napoleon Hill hat ins einem Bestseller ein ganzes Kapitel der „Transmutation sexueller Energie“ gewidmet. „Zum Genie bringt es, wer Sex, Liebe und Romantik entwickeln, kontrollieren und gezielt einsetzen kann.“ Grund genug, dass wir Frauen uns jetzt diesem Thema ohne Scham zuwenden.

Wie kommen wir in Verbindung mit uns selbst? Wie in Verbindung mit unseren Liebsten?

Es war die Angst vor der Einsamkeit, doch genau das erschien ihr nun so absurd, denn was könnte schlimmer sein, als zu zweit einsam zu sein? Sich in der gemeinsamen Wohnung aus dem Weg zu gehen. Augenkontakt zu vermeiden…

Als ich ihren Namen zum ersten Mal las, erweckte er in mir unwillkürlich die Vorstellung von köstlichem Pralinen, verführerisch verpackt und jeder Bissen eine Verheißung.

Lavinia Lazar, die Genussfrau

Lustvoll Lieben

Lavinia Lazar ist Beziehungs- und Sexualcoach und für mich Meisterin auf dem Gebiet der Selbstliebe.
Kennengelernt habe ich Lavinia als eine Frau, die Dinge, die sie stören, nicht einfach wegsteckt und still leidet: Sie geht der Sache auf den Grund. Ich bewundere sie dafür, dass sie Leidenschaft, Sex und Liebesbeziehungen neugierig und ohne Scham erforscht und vermittelt. Die Arbeit mit ihr lädt dazu ein, hinter tabuisierte Themen zu blicken und eine Spielwiese voll ungeahnter Entwicklungschancen zu entdecken. Wir sind gute Freundinnen und derzeit genieße ich ein Perspektiven erweiterndes Coaching von ihr.

Womit wirst du bei deiner Arbeit immer wieder konfrontiert?

Lavinia: Das sind zwei Aussagen: „Ich habe einfach keine Lust auf Sex“ oder „Wir kommen als Paar einfach nicht zusammen.“ Was ich diesen KundInnen am häufigsten mitgebe, ist: Fehlende Libido heißt nicht, dass etwas mit dir nicht stimmt. Und wenn zwei Menschen im Bett nicht mehr zusammenkommen, bedeutet es nicht, dass sie inkompatibel sind. Leidenschaft entfachst du, indem du
a) findest, was dich wirklich antörnt – und das ändert sich im Laufe des Lebens! und
b) dich kommunikativ nicht zurückhältst, um deinen Partner zu schonen. Das muss nicht bedeuten, dass du alles mit ihm teilst, sondern mit Nähe und Distanz, Vertrautheit und Abenteuer spielst. Und das genießt.

Wer profitiert am meisten von deiner Arbeit?

Paaren, für die Sex und Partnerschaft zum Stressfaktor geworden sind, helfe ich zu sich selbst und zu ihrem Partner wieder voll JA zu sagen. Und Singles, die sich eine glückliche Beziehung inklusive erfüllter Sexualität wünschen, unterstütze ich, alles aus dem Weg zu räumen, was sie von ihrem Traum noch trennt.



Welche Stelle im Buch hat es dir besonders angetan?

„Unartig zu sein fühlte sich sensationell an.“ – Ich liebe diesen Satz.
Lebendigkeit liegt so oft darin, unterdrückte Anteile von sich ans Licht zu holen. Die Rebellin ist eine meiner persönlichen Favoriten.

Wofür verdient Nina deinen Applaus?

Für ihre spontan-spielerische Restaurant-Einladung an Klaus. Weil sie ihm „etwas Wichtiges mitzuteilen hat“. Damit bricht sie auf elegante und zugleich selbstbewusste Art die distanzierte Schweigsamkeit der letzten Jahre, wechselt aus der Opferrolle in die Rolle der Gestalterin und macht sich für ihren Mann mit einem Schlag wieder attraktiv.

Meine Anregung für Nina: „Wie wäre es, wenn du deinen Partner fragst, was er vermissen würde, wenn du nicht mehr da wärest? – Ich bin mir sicher, du traust dich… Und ich habe die Vermutung, dass die Frage nicht nur sein Herz öffnen würde… Bist du bereit, seine Liebe zu empfangen?

Der Mund ist das erotischste Körperteil – Wann hast du zuletzt gesagt, was du willst? –

Lavinia Lazar

Apropos Mund: Mit welchem „letzten Kuss“ möchtest du uns beglücken?

Lavinia: Ich verrate dir meinen Geheimtipp für wonnige Lippen – und mehr: „Erlaube dir eine ganze Minute, um ein Stück Obst zu essen“. Rieche dran, bringe es langsam zum Mund, lass das Obst deine Lippen sanft streicheln und spüre diese Berührung. Beiße mit Bedacht rein und beobachte, wie der Saft aus dem Obst sprießt, wie er sich anfühlt, wie er schmeckt. Ich verspreche dir: Nach 60 Sekunden bist du in einem gänzlich anderen Zustand. Welchen? Finde des heraus.

Vielen Dank für dein unverschämtes Statement, liebe Lavinia.
Mehr über ihre Arbeit erfährst du hier:

www.lavinia-lazar.de


„Wie außen, so innen und wie innen, so außen.“ lautet eine alte Weisheit.

Nina trank ihren Kaffee, während ihr Blick durch das Wohnzimmer schweifte und an einem Stapel alter Zeitschriften hängen blieb. Seit Wochen störte sie dieser Anblick. Bislang kam sie weder dazu, sie zu lesen noch sie auszusortieren. Dazu fehlte ihr schlichtweg die Kraft.

Manche haben nie gelernt, Ordnung zu schaffen, andere fühlen sich von den Ansprüchen des Alltags schlicht überfordert. Für die, die es nicht alleine schaffen gibt es Abhilfe.

Heike Eberle, die Ordnungschafferin

Aufräumen mit System

Als Kind mochte ich die Geschichten der bezaubernden Jeannie. Mit einem Augenaufschlag brachte sie die Welt in Ordnung. Ganz so ist es bei Heike nicht aber Ordnung bringt sie tatsächlich in die Welt und deshalb freue ich mich, sie in dieser Runde dabei zu haben.

Heike räumt gerne auf. So lange sie denken kann. Und seit 13 Jahren hilft sie Menschen, ihr Leben wieder in Ordnung zu bekommen – außen wie innen. „Dabei berate ich und packe tatkräftig mit an, wenn`s ums aktive Aufräumen geht. Am liebsten arbeite ich mit Leuten, die wirklich etwas verändern wollen und alleine nicht vorankommen. Dann stehe ich an Ihrer Seite, motiviere, ermutige, behalte den Überblick und sorge für eine individuelle, anhaltende Ordnung.“

Das geht ganz praktisch ab: Heike kommt sie zu ihren, meist weiblichen Kunden, nach Hause und legt tatkräftig Hand an. Zusammen werden Möbel verrückt und Platz geschaffen – Vom Papierkram bis zum Keller, schafft sie eine Grundstruktur. Was kommt zuerst, will ich von ihr wissen: Putzen oder Ordnung schaffen? Heike hat dafür eine klare Antwort: Ordnung, denn sonst zäumt man das Pferd von hinten auf. Wenn sie ins Haus kommt, will sie es „wild und bunt“, denn für Heike ist es wichtig, den Originalzustand zu sehen.
Bevor jedoch Hand angelegt wird, fragt sie schon mal: „Was ist das für ein Raum?“, und bringt so manche Familie damit ins Grübeln. Einem Zimmer einen Namen zu geben, schafft Klarheit und öffnet Augen dafür, wo ein Wohnzimmer aufhört und ein Arbeitsbereich anfängt.

Kram raus – Glück rein

Welchem Glaubenssatz begegnest du immer wieder bei deinen Arbeitseinsätzen?

Heike;Ich kann nicht aufräumen und schäme mich dafür. Bin ich ein Messie?“ – Solche Selbsteinschätzungen begegnen mir oft beim Ersttermin und stimmen mich traurig. Niemand ist gleich ein Messie, nur weil es unordentlich aussieht, stelle ich klar und ernte direkt ein aufatmendes Lächeln.
Ich stehe mit meinem Tun und Wirken für eine erlebbare Ordnung, die Freude macht und das gesamte Leben erleichtert. Denn ich sage, Ordnung darf sogar Spaß machen! Mit meiner Energie, Arbeitsfreude und guter Laune zeige ich meinen Kundinnen, wie sie die Schwere ihrer Ordnungsprobleme auflösen und sich mit ihrer eigenen Ordnung versöhnen. Schluss mit schlechtem Gewissen, hin zu mehr Gelassenheit, Freiheit und Freiraum. Ordnung macht`s möglich – denn Ordnung macht glücklich.

Was im Buch hat dich berührt?

Der Begriff „Selfpleasuring“ in eurem Buch hat mir besonders gefallen. Selbstliebe, die mit Selbstfürsorge und Selbstwertschätzung einhergeht. Dazu gehört aus meiner Erfahrung eben auch, sich eine schöne und energiereiche Umgebung zu gestalten. Ordnung ist für mich gelebte Selbstfürsorge.

Aus deiner Sicht als Ordnungsfrau – welche Empfehlung hast du für Nina?

Nina schafft es schon richtig gut, sich an ihren kleinen Ordnungserfolgen zu erfreuen. Sie ent-sorgt („Eine Sorge weniger.“) alten Krempel und fühlt sich gleich beschwingter und lebendiger. Mehr davon!
Und bei Ninas Überlegung, ob sie die hässliche Vase, die sie von ihrer Schwiegermutter zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, krachend in den Müll werfen soll, würde ich ihr immer zuraten. Do it – befreie dich! Umgib dich nur noch mit schönen, selbstgewählten Dingen, die dir ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zaubern. 

Das entlockt mir beim Schreiben ein befreiendes Seufzen. Welchen Extratipp darf ich dir noch entlocken?

Heike: Nina kauft für sich und ihre Freundin Blumen. Genau das möchte ich auch dir ans Herz legen, dass du es dir zur Gewohnheit machst, dir selbst regelmäßig mit einem Strauß Blumen Wertschätzung zu zeigen. Mein „Samstagsstrauß“ ist für mich mittlerweile ein liebgewonnenes Ritual geworden.

www.ordnung4you.de

Danke, liebe Heike für deine wertvollen Impulse.


Unsere innere Haltung spiegelt sich in unserem Körper. Es funktioniert aber auch anders herum…

Trotzdem, ich würde mich schämen. Ich glaube nicht, dass ich das kann – meinte Nina und ihre vorher so selbstbewusste Haltung wich zunehmend hängenden Schultern und eingezogener Brust…

Es war ziemlich unvernünftig, denn meine Füße schmerzten unsäglich, dennoch ließ ich mich durch keine Umstände davon abhalten, mir bei Edeltraud ein Ganztagsseminar zu gönnen, bei dem sie weit mehr vermittelt, als sicher und elegant auf höheren Absätzen zu gehen. Danach waren nicht nur meine Füße glücklich – und wir sind seitdem befreundet. Mittlerweile bietet sie ihr Programm auch online an.

Edeltraud Breitenberger – Die Königin leben

Gehen auf hohem Niveau


Edeltraud verbindet bewusstes Körpergefühl mit Eleganz, Weiblichkeit und Gesundheit und lebt all dies mit voller Überzeugung. Sie nennt es „Gehen auf hohem Niveau“. Dabei ist es ihr Herzenswunsch, erfolgreichen Frauen, und denen, die es werden wollen, zu einem glanzvollen souveränen Auftritt zu verhelfen. Mit ihrer unnachahmlichen Art schafft sie es, dass ich mich in ihren Seminaren bis in die Zehenspitzen wohlfühle, was ganz unweigerlich in einen souveränen, kraftvollen und weiblichen Gang mündet. Die genüsslichste Nachhilfe in Körperbewegung und erfolgreichen Auftritt, den ich mir je gegönnt habe. Ich habe ihr ein eigenes Kapitel in meinem Buch Wenn Tango Leiden schaf(f)t gewidmet.

Womit wirst du immer wieder konfrontiert?

Edeltraud: „Dass Frauen sehr kritisch mit ihrem Aussehen sind. Wenn eine Frau ihren Busen nicht mag und ihn deshalb versteckt, führt dies oft zu einer gebeugten Haltung, bzw. zu einem Rundrücken. Die Überzeugung: „Meine Hüften sind zu breit“, macht, dass sich die Frau im Becken weniger bewegt, was zu einer starren Haltung führt. Abgesehen davon, dass eine Frau dadurch verspannt und weniger souverän wahrgenommen wird, führt dies zu Rückenschmerzen, nicht selten zu einem Bandscheibenvorfall, da die Wirbelsäule kaum bewegt wird, weil die Muskeln und Bandscheiben zwischen den Wirbelkörpern verkümmern.

Eine meiner wunderbaren Aufgaben ist, die ungelebten Schätze aus der Frau herauszukitzeln, damit sie ihren Körper annimmt – so wie er ist. Sie lernt bei mir sich selbstbewusst zu präsentieren und ihren Körper zu lieben. Ich vermittle, dass sie selbst dafür verantwortlich ist sich als Königin zu fühlen und nach außen zu zeigen.

Welche Stelle im Buch hat dir besonders gut gefallen?

„Sie fühlte sich wie eine Königin und sie wollte einen König an ihrer Seite haben. Voller Einsatz bedeutet auch, sich die Erlaubnis zu geben, dass es gründlich schieflaufen kann. Wenn dieser Mann, der ihr gerade gegenübersaß, nicht bereit war, sein Zepter in die Hand zu nehmen, konnte ihn die andere haben“.

Dieser Satz hat mir deshalb so gut gefallen, weil, nur wenn wir uns wie eine Königin fühlen und auch so handeln, geben wir unserem Partner die Chance, ebenfalls König zu werden. Meist sind es wir Frauen, die diesen ersten Schritt machen müssen. Doch es gibt auch Männer „Könige“, die ihren Frauen einen Gutschein von mir schenken, weil sie sich einen weiblicheren Ausdruck „eine Königin“ wünschen.

Was meinst du, dass – in Bezug auf das, was du anbietest – Nina schon ziemlich gut macht und welche Herzensempfehlung du ihr mit auf den Weg geben möchtest und was ihr das bringt.

Die Brust betritt den Raum zuerst – Edeltraud Breitenberger

Was sagt dein geschultes Auge über Ninas Auftreten?

Edeltraud: Ich finde, Nina hat ihren Körper schon sehr gut kennengelernt und vor allem ihre Genussfähigkeit ausgebildet. Vor allem hat sie erkannt, dass sie selbst dafür verantwortlich ist, ob sie sich als Königin fühlt und auch so gesehen wird.

Sicher würde Nina auch die Vorstellung helfen: „die Brust betritt zuerst den Raum“. Wenn der Gang dann auch noch stimmt, wirkt sie königlich und selbstbewusst. Diese Vorstellung bewirkt eine aufrechte Körperhaltung und bekommt dadurch noch mehr Ausstrahlung und Zauber. Sie wird noch mehr gesehen. Vorsicht: Die Nase darf dabei nicht nach oben gehen, sonst kann dies arrogant wirken.

Meine Herzensempfehlung an Nina: Dass sie aus dieser königlichen Haltung heraus, zu ihren Wünschen steht. Daraus entsteht wahre Großherzigkeit sich selbst und anderen gegenüber.

www.b-edel.de

Danke, liebe Edeltraud, dass du uns ermutigst, uns mit Klasse durchs Leben zu bewegen.


Gela Löhr – die Tabubrecherin

Jetzt ist deine Zeit

Mit den Wechseljahren geht ein großer Abschnitt zu Ende, der gleichzeitig große Freiheit mit sich bringt, Neues zu gebären. Bei Gela ist es das bekannte Onlinemagazin LEMONDAYS, mit dem sie die Wechseljahre aus der Tabuzone holt. Bei mir die DRAUFGÄNGERIN, der Blog für Frauen, die sich spüren wollen. Beide lieben wir Herausforderungen und wir teilen eine Leidenschaft: Die Freude am Schreiben.

Als Kommunikationsberaterin und Texterin gibt sie ihr Knowhow in Sachen Schreiben in der LEMONDAYS Schreibwerkstatt weiter.

Welche Stelle im Buch hat dir besonders gefallen?

Das war eindeutig die Frage: „Welches Wunder wartet heute auf mich?“
Diese Frage drückt eine so positive Grundhaltung aus. Wir dürfen uns erlauben, für Wunder empfänglich zu sein.

Gela: Als bekennende Liebhaberin schöner Worte war ich sehr gespannt auf Birgits neues Lesevergnügen. In Nina, der Frau auf dem Weg zu sich selbst, habe ich genau die Rebellin erkannt, über die ich selbst so gern schreibe, weil ich mich in ihr eben auch selbst wiederfinde. „Was ist jetzt plötzlich los mit mir?“, fragte ich mich, genau wie Nina in dieser Geschichte, immer wieder in den letzten Jahren. Ganz einfach: Die Wechseljahre waren los. Eine turbulente Zeit, die uns ähnlich einer Achterbahnfahrt in tiefe Täler stürzen und genauso in lichte Höhen führen kann.

Als Spezialistin in Sachen Wechseljahre, welchen Empfehlung magst du aussprechen?

Gela: Was Nina uns so herrlich vormacht, kann ich jeder Frau in dieser Phase nur empfehlen: Sei mutig und lass los, was dich nicht mehr glücklich macht. Blick dankbar zurück auf all das, was du schon erleben durftest. Verabschiede dich von der Jugend und lass dich ein – auf ein Leben ohne Gesellschaftsdruck und Jugendwahn. Ein Leben voller Wunder. Deine Wunder. Setz deine Krone auf und tanze dein erfülltes Leben. Jeden einzelnen Tag.

Wenn du Lust hast, liebe Leserin, schreib dich doch schon mal in dein neues Leben. Koch dir deinen Lieblingstee, hol dir ein schönes Notizbuch, mach es dir bequem. Und dann lass deine Gedanken zu einer einzigen Frage frei fließen: Wie darf mein wundervolles Leben aussehen?

Vielen Dank nach Hamburg, liebe Gela und danke für deine Empfehlungen.

www.lemondays.de Hier kannst du auch meinen Gastartikel lesen: Brüste lieben lernen
Übrigens: Gela leitet den Wechseljahres-Online-Kongress – Mit KnowHow und Lebensfreude durch den Hormondschungel.


Nach der Lektüre von MIT VERGNÜGEN möchten viele Leserinnen mehr Anregungen über Selfpleasuring und sie fragen sich: Was hat es mit diesem „Ei“ auf sich?

Als ihr klar wurde, dass diese ungewohnte Bitte ihn ratlos machte, dirigierte sie ihn in eine bequeme Sitzposition und lehnte sich mit dem Rücken gegen seinen Bauch…

Wir haben uns vor Jahren in einem Online-Businessseminar kennengelernt, das war, als ich mich noch ausschließlich mit Füßen beschäftigt habe. Der rege Austausch mit Anandi hat meinen Horizont erweitert und beim nächsten Treff in Düsseldorf brachte sie mir ein „Ei“ mit. Mittlerweile sind wir gute Freundinnen. Letztes Jahr lud sie mich zu sich nach Münster ein. Kunst, feines Essen, Gespräche und was ich mir nicht entgehen lassen wollte: Eine einfühlsame Massage von der Zervix Zauberin.

Anandi Iris Mittnacht – Wach, Wild und Weiblich

Ein erfülltes Liebesleben beginnt immer bei dir

Zu welcher Erkenntnis bist du in deiner Arbeit mit Frauen gekommen?

Anandi: Wache Weiblichkeit bedeutet für mich, dass eine Frau all ihre Weisheit, Erfahrung, persönliches Wachstum und ihre Sehnsucht vom Kopf in ihren Körper bringt. Ob jahrzehntelange Resignation oder ungebändigte Neugier – der Wunsch nach mehr Lebendigkeit in der Sexualität bringt Frauen jeden Alters in meine Praxis. Das Verlangen nach mehr ist ein kraftvoller Ausgangspunkt – Meine Klientinnen lernen: Es braucht Lebendigkeit und Entspannung und beides will gewollt, genährt und kultiviert werden. Je mehr eine Frau ihrer Intuition vertraut, desto mehr fühlt sie sich mit ihrem Schoß verbunden – und umgekehrt eine gute Verbindung zu ihrem Schoß gibt ihr Kraft und pulsierende Lebendigkeit.

Genuss und Lust haben viel mit Selbstfürsorge und Selbstliebe zu tun.

Anandi Iris Mittnacht

Was belastet die Frauen, die zu dir kommen und wie kannst du ihnen helfen?

Anandi: Sehr häufig höre ich: “Ich glaube, ich bin nicht richtig so wie ich bin”

Viele Frauen, die zu mir kommen, sind unsicher, was das Aussehen bzw. die Anatomie ihrer Vulva angeht. Frauen betrachten sich nicht so häufig gegenseitig und wissen daher nicht, dass jede Vulva anders und einzigartig ist. An der Stelle ist meine Arbeit auch ein Stück Aufklärung, die so leider für die meisten Menschen nicht stattgefunden hat. Manchmal zeige ich den Frauen Bücher mit Darstellungen und Fotos von verschiedensten Vulven. Sie sind so unterschiedlich, wie es Frauen gibt. Keine ist gleich.

Welche Stelle im Buch hat es dir angetan?

Ich teile Ansicht von Ninas Freundin im Buch, dass Vibratoren zwar Spaß machen können, aber eher ungeeignet sind für liebevoll erotisches Erleben. Durch die starke Vibration kann die Muskulatur und das Gewebe unempfindlich und taub werden und braucht dann immer stärkere Stimulation. Damit einher geht auch eine stärkere Desensibilisierung.

Viele Leserinnen wollen mehr über dieses „Ei“ wissen

Mit dem Jade Ei geschieht die Stimulation ganz sanft. Das Jade- oder Yoni-Ei besteht aus Jade, einem hoch schwingendem Halbedelstein, der in Form eines Eis geschliffen und mit einer Bohrung versehen wird, durch den ein Faden gezogen wird. In die Yoni eingeführt, hilft es, den Beckenboden zu tonisieren, zu stärken und die Muskulatur im Becken sanft zu trainieren – wobei es hier nicht um Leistung geht, sondern um ein sinnliches Erleben.

Frauen, die sich in ihrem Beckenboden sehr angespannt fühlen, empfehle ich das Jade Ei nicht. Die Frau trainiert dann quasi die sowieso starken Muskeln noch mehr und das kann dazu führen, dass der Beckenboden an Stellen übertonisiert wird, an anderen gar nicht. Der Weg zu Erregung, Begehren und Orgasmen ist für Frauen sehr unterschiedlich und es gibt nicht den einen für alle stimmigen Weg.

Sexuelle Energie ist unsere Lebensenergie Wir entstehen durch sie und sie durchflutet uns und erhält uns. Wenn wir sie nicht mehr fließen lassen, dann verkümmert sie und damit ein großer Teil unserer Lebendigkeit, Freude und Begeisterung.

Anandi Iris Mittnacht

Was darf Nina feiern und welche Empfehlung möchtest du ihr mitgeben?

Anandi: Nina nimmt bewusst wahr, dass sich ihr Leben rundherum stark verändert und ihr einige Herausforderungen stellt. Statt ihre Sexualität und ihr Begehren mit einem anderen Zeitraum ihres Lebens zu vergleichen oder gar abzuschreiben, sieht sie die veränderten Umstände nicht als Hindernis. Im Gegenteil, sie erlaubt es sich, sich lebendig und lustvoll zu fühlen.

Ich möchte sie ermuntern, herauszufinden, was sie braucht, um sexuelle Lust oder Erregung zu empfinden. Wünschenswert wäre dies in der Kommunikation mit ihrem Partner. Ein Coach kann hierbei helfen.

Liebe Anandi, darf ich auch dir noch einen letzten Tipp für die Leserinnen entlocken?

Anandi: Eine regelmäßige, sinnliche Brustmassage ist ein Geheimtipp, wenn es um weibliche Erregung geht und ist eine wundervolle Vorbereitung für die Begegnung mit dem Yoni Ei. Herz und Schoß sind auf mehreren Ebenen miteinander verbunden. Dabei kann sich die Frau selbst massieren oder die Massage in ihr Liebesspiel mit einem Partner/einer Partnerin mit einbeziehen. Auch für das Erwecken der Zervix (Muttermund) ist die Verbindung zum Herzen/zur Brust ganz wesentlich.

Mehr wache Weiblichkeit findest du hier: www.wache-weiblichkeit. de

Vielen Dank, liebe Anandi für dieses sinnlichen Einblicke.


So manche Last, die wir mit uns herumtragen, haben wir uns nicht selbst aufgeschultert…

Nina war wie gerädert. Ein Traum ließ sie gegen fünf Uhr morgens hochschrecken und ihre Bettdecke in Rage von sich schleudern. „Braves Mädchen “ hallte es in ihr nach und diesem braven Mädchen würde sie die Tür weisen…

Für ein Treffen von Lebenspilgerin und Draufgängerin lag es nahe, uns wandernd zu beschnuppern. Danielle schlug eine Heidewanderung im Norden Münchens vor. Über unsere Werdegänge gelangten wir bald zu denen unserer Eltern und Vorfahren und es entspann sich ein intensiver Austausch über Biographiearbeit. Den Mut aufzubringen, der eigenen Familiengeschichte nachzugehen, bringt nicht nur tiefe Einblicke, sondern kann, und das weiß ich aus eigener Erfahrung, zu einer Versöhnung mit den Eltern führen. Mir hätte es sehr geholfen, eine Frau wie Danielle als Wegbegleiterin an meiner Seite gehabt zu haben.

Danielle Gesa Löhr, die Lebenspilgerin

Von Vorgestern nach Übermorgen, mit leichterem Gepäck

Mit roten Fäden kennt sie sich aus: Über 25 Jahre lang begleitete Danielle selbständige Frauen und Unternehmerinnen darin, ihrer Berufung auf die Spur zu kommen – sie authentisch im eigenen Business auszudrücken und Entwicklungskrisen resilient zu meistern. Danielle ist Fährfrau für Frauen im Umbruch. Sie verhilft aus Wendepunkten neue Kraftquellen entstehen zu lassen. In Lebenswegen ist Magie geborgen – oft verborgen.


„Ich gehe mit Menschen auf biographische Schatzsuche!“

Danielle G. Löhr

„Mit leichtem Gepäck von Vorgestern nach Übermorgen reisen.“ Wo siehst du Nina auf ihrem Weg?
Danielle: Ich bewundere Nina dafür, dass sie so spielerisch und wagemutig den Möglichkeiten folgt, die das Leben ihr aufmacht: ihre Experimentierfreude begeistert mich!

Gibt es ein Wort, einen Satz im Buch, der dir besonders gefallen hat?

Danielle: Ja, das Wort „Raumgeberin“ hat es mir angetan: Nina’s Erkenntnis, dass sie mit und für Menschen Räume erschaffen will, die sie in ihrer Lebendigkeit nähren und spiegeln, in denen sie wiederaufleben: das hat sich mir besonders eingeprägt!

Auf welche vergnügliche Weise könnte Nina sich Bekanntheit für ihre Idee schaffen?
Danielle: Um ihr Feld als „Raumgeberin“ zu gestalten, empfehle ich einen eigenen Salon zu eröffnen, im dem sie Menschen zusammenbringt, die ihr Herz berühren. Garniert mit Impulsgedanken, Vernissagen, Lesungen entstehen so wachstumsfördernde Räume der Begegnung. Daraus wiederum erwächst ein Herzwerk von Menschen, die ihre Leistungen weiterempfehlen.

Nina gönnt sich eine Auszeit, um sich klar zu werden, wohin ihr Lebensweg sie führt. Welche Einsicht kannst du uns hierzu beisteuern?
Danielle: Ich habe mir das gesamte Jahr 2019 Auszeit genommen. Dieses Sabbatjahr zeigte mir selbst auf, was enden darf. Und was neu beginnt!


www.lebenspilgerin.com

Danke, liebe Danielle und ich freue mich bei einer deiner nächsten Tafelrunden oder Salonabenden dabei zu sein.


Komm auch du auf den roten Teppich

Neun Frauen haben ihre roten Fäden versponnen und tanzen genussvoll auf dem Roten Teppich von Vorgestern nach Übermorgen. Sie wissen: Krisen hinterlassen einzigartige Muster. Sie zeigen sich mutig, bewegen sich ohne Scham und mit Klasse. Sie leben ihre Berufung und teilen ihre Gaben. Warum sollten wir IRGENDWEN fragen oder alles mühsam mit uns alleine ausmachen, wenn es so großartige Angebote gibt. Warum sollten wir uns weiter erschöpfen und den harten Weg gehen, wenn es zusammen viel genüsslicher, leichter und effektiver geht?

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Es war mir ein Vergnügen, dem Impuls zu diesem Artikel zu folgen. Danke von Herzen an alle Mittänzerinnen.

Alles Liebe

Birgit

Und wie kann es noch besser gehen? Jeder Mensch, jede Frau trägt einen Schatz in sich und wenn du deinen Roten Faden aufgreifst und Lust hast, in einem Sistermind-Programm Kontakt zu deiner Genialität zu bekommen, dann komme in mein genussvolles Programm JUMP & TRUST: 7 Wochen für deine Weiblichkeit.

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