Alles für einen souveränen Auftritt, Standing, Sichtbarkeit und wie du dich neu aufstellen kannst – ohne deinen Körper zu vergessen.

Zen Tipps, wie du dich selbst aus dem größten Schlamassel befreist

Wofür ist das alles gut?

Mir ging gerade ein Licht auf. Wofür ist diese Unordnung, dieses Chaos, dieser Lärm gut, den ich für mehr als fünf Monate aushalten muss?

Auch das noch…

Aushalten und Leiden ist das genaue Gegenteil von einer besonnenen Haltung. Und die habe ich angesichts größerer Baumaßnahmen im und am Haus zwischenzeitlich immer wieder verloren. Dadurch, dass ich mir während dieser Zeit auch noch den kleinen Zeh gebrochen habe, war ich noch mehr ans Haus „gefesselt“. Mir fehlte der Abstand. Vielleicht war das nötig, damit ich etwas lerne. Und ich hab so einiges gelernt.

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Wie geht’s richtig?

Ballengang oder Fersengang? Einlagen oder nicht? Hohe Hacken oder barfuß?

Sollen wir mit dem Vorfuß auftreten, damit kein Rumsen durch unseren Körper geht bei jedem Schritt oder doch lieber mit der Ferse? Bloß nicht mit der Ferse heißt es im Lager der Vorfüßler. Lasst sie mal machen, antworten achselzuckend die Fußschulleute.

Und was ist besser? Flach oder hoch?

Ich kann mich noch erinnern, als ich meine erste Physio wegen meiner Fußprobleme hatte und mich die Therapeutin zehensockengewandet empfing: „Nie im Leben würde ich so was anziehen!“ Mit So-was meinte sie die hohen Hacken, Tangoschuhe halt.

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Wofür wir uns schämen

Wir schämen uns vor dem anderen Geschlecht. Vor anderen Frauen, die immer alle schöner, jünger, interessanter sind. Und schlimmer noch: wir schämen uns vor uns selbst.

Wir schämen uns sogar – weil wir uns schämen – und nicht alles mitmachen wollen aber nicht als Spielverderberinnen dastehen wollen.

Wir schämen uns vor unserer Nacktheit oder wenn wir das überwunden haben, dann halt für unser Doppelkinn; die Altersflecken; Falten; graue Haare; Haare im Gesicht oder wegen unseres Geruchs.

Wir schämen uns für unsere Lust oder dafür, dass wir keine Lust empfinden. Wir schämen uns wenn wir ohne Arbeit sind und es ist uns peinlich über Geld zu sprechen.

Unser Erschöpftsein bringt uns in Verlegenheit und wenn wir zu diszipliniert sind, sind wir uncool.

„Nur Mutter“ zu sein ist uns ganz arg. Aber noch peinlicher ist uns, als Rabenmutter betitelt zu werden. Wir schämen uns, wenn uns Defizite an uns gewahr werden; wir nicht studiert haben und wir schämen uns, wenn wir wegen Überqualifikation keinen gescheiten Job bekommen.

Wir werden rot, wenn wir gelobt und genauso wenn wir getadelt werden.

Nicht fassbar, wofür wir uns alles schämen.

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Selbstliebe beginnt bei deinen Schwachstellen

Warum du dich selbst limitierst, wenn du deine Füße nicht magst

Ich versuche mich zu erinnern, wann es war, als ich ganz tief in mir begriff, dass die Zeit der Mädchenjahre vorüber war. War es die Zeit, als ich beschloss vom Bauchtanz zu leben? Oder während des Studiums? Als ich im elterlichen Hotel die Nachtportiersschicht übernahm, nachdem ich mit gerade mal 18 Jahren, den Portier, der ausfallend und betrunken war, nach Hause geschickt habe? Wenn ich heute zurückdenke an die Ereignisse, die ich als Markierungspunkte in meinem Leben bezeichne, dämmert mir, warum ich mich auf meinem Weg ins Frausein einerseits so orientierungslos und unsicher, andererseits aufbegehrend und voll stiller Wut gefühlt habe.

Erst sind es Geschichten – dann Überzeugungen

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Ich muss noch schnell…

Oder was deine Art zu Gehen über deine Persönlichkeit aussagt

Ich war in Marrakesch und wieder zurück, kommen mir die Menschen hier so wieselflink und umtriebig vor. Jeder scheint produktiv und aktiv zu sein, den Kopf nach vorn gebeugt, irgendwas ins Mikrofon des Handys murmelnd. Fast könnte man meinen, dass Erfolg und Leistung mit der Schrittgeschwindigkeit zusammenhängen.

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Wertschätzung

Bist du stark? Fühlst du dich wie eine Heldin?

Traust du dich einen Wolf zu füttern?

Auch wenn du es nicht weißt – du fütterst täglich Wölfe.

Lass mich dir dazu ein kleines Märchen erzählen:

Traust du dich einen Wolf zu füttern

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Magst du deinen Namen?

Du bist ein Geschenk für die Welt. Du bist von Bedeutung und kein Zufallsprodukt –  deshalb bekamst du einen Namen.

Namen sind wie eine Geschenkverpackung. Manchmal aufwendig und kunstvoll. Andere kreativ und außergewöhnlich und andere einfach und schlicht. Es kommt auf das Geschenk an und nicht auf die Verpackung. Denken wir…

Ich mochte meinen Namen nicht.

Namen haben Wirkung

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Da kann man nichts machen

… oder plötzlich war alles ganz anders

Ich hatte Schmerzen und eine Idee: Mit meinen bequemsten Sportschuhen – andere Schuhe waren unerträglich – bin ich in die Stadt gefahren und dann gefühlte 1000 schmerzvolle Schritte gegangen, bis ich vor dem Laden stand. Soll ich da jetzt wirklich rein gehen? Ich gebe mir einen Ruck und drücke die Tür auf und höre heute noch das scheppernde Klingeln, das der Verkäuferin andeutet, dass da jemand kommt, um zu stören…

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Was deine Mutter mit deinen Fußproblemen zu tun hat

Neulich bin ich auf einen empfehlenswerten Blogartikel von Uta Nimsgarn gestoßen. Darin geht sie der Frage nach:

Was deine Mutter mit deinem beruflichen Erfolg zu tun hat

„…Die Fähigkeit unserer Mütter, uns das Gefühl, wertvoll, gut und geliebt zu sein, richtig zu vermitteln, indem sie eben einfühlend und präsent ist, ist auch ausschlaggebend für unsere spätere Fähigkeit selbstbewusst und mit Freude Geld zu verdienen.“ lese ich in einem Kommentar zu ihrem Artikel, und „…Leider eben auch im Gegenteil. Sind Mütter nicht dazu in der Lage (weil sie sich selbst auch wertlos und ungeliebt fühlen) vermitteln sie uns auch ein Gefühl der Wertlosigkeit, was destruktive Konsequenzen haben kann.“

Ich möchte diesen Gedanken aufgreifen und die Frage beleuchten, was WohlSTAND – und dazu gehören auch Fußprobleme – mit deiner Mutter zu tun haben.

WohlSTAND und Fußprobleme

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Jammern für Profis

eine Gebrauchsanleitung

Das Leben ist so ungerecht. Wieso werde ich mit Schmerzen bestraft? Warum sieht keiner, dass es mir schlecht geht? Hört das nicht mehr auf?

Alles Gründe weshalb wir jammern könnten. Jammern ist wie Tratschen und Lästern so schön süß und klebrig. Mit Suchtfaktor eben.

Ich glaube, schon unsere Ur-Urahninnen stärkten ihr Gemeinschaftsgefühl am Lagerfeuer, wenn sie über mickrige Jagdbeute lästerten. Über die Jahrtausende be-schwerten sich häufiger die Frauen als die Männer.

Gemütliches Festjammern hielt schon unsere Vorfahren in der Komfortzone fest. Gerade Frauen vermieden so die Konfrontation mit Problemen. Und ganz ehrlich, hat sich Jammern auch sehr erfolgreich als Strategie durchgesetzt, unliebsame Aufgaben von anderen übernehmen zu lassen. Weil es uns ja sooo schlecht geht.

Aber halt!

Jammern ist nicht mehr angesagt. Jammern bindet unsere Energie und hält uns am Boden. Taffe Frauen nutzen die Energie besser, um… oder ….

Und überhaupt ist Jammern so von gestern.

Ich lese häufig „Jammerfreie Zone“ oder Schluss mit Jammern. Es gab sogar einen Aufruf von meiner geschätzten Mentorin Karin Wess, die zu Anti-Jammer-Tagen ermutigt.

Nur: Ich hab da eine andere Meinung.

Ich jammere gern und lustbetont

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