Hier findest du Informationen über den Beckenboden, die weibliche Brust, Kieferprobleme. Zusammenhänge zwischen Zähnen und Zehen. Ohren, bzw. Nase und Füßen. Gleichgewichtssinn. Faszien und diverse Artikel über Wohlbefinden im Körper. Denn je bewusster wir unseren Körper wahrnehmen, desto glücklicher sind wir.

Lässigkeit

Warum sie dich satt und glücklich macht

In meinen 20igern war die Zeit der lila Latzhosen und darunter „Mein-Bauch-gehört-mir!!!“

Ich trug tagsüber Jeans und Turnschuhe und abends war ich Bauchtänzerin.

Zehn Jahre später trug ich Businesskostümchen, Aktenköfferchen und hohe Hacken – und abends lag ich total erschöpft auf dem Sofa in Jeans und Socken.

Jetzt bin ich nicht mehr jung. Das heißt, biologisch schon, sonst würde ich nicht viermal die Woche in meine hohen Tangoschuhe schlüpfen und auf dem Parkett die Zeit vergessen.

Aber weißt du was? Wenn ich mal gerade nicht tanze, schaue ich mich um. Und da gibt es Erstaunliches zu entdecken:

Zwei Welten

Die ganz jungen Frauen so um die 25, mit ihren Stilettos und supermini Röcken: bleiben meist sitzen. Sprich – sie werden nicht aufgefordert. Daneben sind die eher unscheinbaren Frauen. Manche würden sie als adrett bezeichnen. Und sie tanzen und tanzen… und gehen beseelt nach Hause.

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Bild und Skulptur: Martina Gempp

Lipödem – Von Reiterhosen, Scham und Schuld

Jutta ist unsichtbar

Und doch schauen alle auf ihren Körper. Manche zeigen mit dem Finger auf ihre Beine. Denn sie sind unförmig. Wie Säulen – sagen manche. Unglaublich – andere. Jutta traut sich kaum mehr auf die Straße.

Wenn Jutta zum Arzt ging, war sie immer wie versteinert. „Nehmen Sie ab“ bekam sie zu hören. Und „Treiben Sie Sport – aber fangen Sie vorsichtig an, denn bei Ihrem Gewicht können Sie sich leicht übernehmen…“. Was ihr die Ärzte nie glauben wollten: Jutta hat unzählige Diäten ausprobiert. Und sie treibt Sport. Verbissen – dreimal die Woche – seit Jahren. Nur es nutzt nichts.

Jutta schämt sich, ihre Lebensqualität leidet. An Urlaub am Strand will sie gar nicht denken. Und ihre große Leidenschaft, das Tanzen hat sie schon vor Jahren an den Nagel gehängt. Mitleidige Blicke hat sie satt. Das Schlimmste ist: Sie gibt sich selbst die Schuld daran, dass ihre Beine und ihre Arme so unförmig sind.

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Knie: Küssen statt Spritzen

Weißt du, was eine Karnivore ist? Richtig, eine fleischfressende Pflanze.

Sie lockt mit Nektar Fliegen in die Falle. Die armen Fliegen merken das häufig nicht, da dem Nektar meist ein Betäubungsgift beigefügt ist.

Aha. Und was hat das mit meinem Knie zu tun?

Mehr als du denkst, denn zu häufig tappen wir in eine verführerisch süße und klebrige Falle, die sich perfide als simple Frage tarnt:

Wer oder was hat Schuld?

Diese Frage stellen wir uns ungeprüft sehr häufig. Und ebenso oft gehen wir ihr auf den Leim. Denn sie liefert uns keine brauchbaren Antworten.

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Faszien – Wo die Seele wohnt

Warum wir uns im Bad eher sportlich als sinnlich eincremen – wenn überhaupt?

Ich sag’s dir: Weil es gefährlich ist

Da kommen nämlich Gefühle hoch, die wir doch gar nicht wahrhaben wollen.

Den lieben langen Tag, Jahr für Jahr sind wir damit beschäftigt, unliebsame Gefühle irgendwie wegzudrücken, damit wir sie nicht fühlen müssen. Das wäre viel zu schmerzvoll – glauben wir.
Gefühle auszuleben – so haben wir schon früh gelernt, macht Mami traurig. Denn spätestens bei der Einschulung musstest du ja angepasst sein.

Und so packen wir ungefühlte Gefühle einfach weg. Wohin? In unser Bindegewebe – die Faszien.

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Prall, Saftig, Schnuckelig oder Verfilzt und Trocken?

… Nicht so schlimm. Sagte ich mir, als ich letztes Jahr – ausgerechnet beim Tango – auf den Ellenbogen gefallen bin. Ich habe weitergetanzt. Erst zu Hause sah ich das Loch im Ärmel und die blutende Wunde…

Wird schon wieder …, als sich eine Schleimbeutelentzündung einstellte – groß wie ein Hühnerei. Ich lief zwei Wochen mit höllischen Schmerzen und einem Zink-Leim-Verband rum.

Als die Schmerzen langsam nachließen, fiel mir auf, dass auch meine Schulter geprellt war. Und meine Hüfte. Und mein Knie auch. Die ganze rechte Seite.

Nur gut, dass ich mich mittlerweile gut auskenne: Als erstes muss die Entzündung raus. Durch Umschläge mit Quark – was für eine Bazerei oder Retterspitz. Riecht gut. (Klar – nach Rücksprache mit der Ärztin)

Und dann habe ich mich um meine Faszien  (Bindegewebe) gekümmert. Die haben nämlich ordentlich was abgekriegt.

Faszien sind ein Sinnesorgan

Vielleicht ist es überraschend für dich, wenn du liest, dass deine Faszien mit der größten Anzahl an Sinnesrezeptoren und Nervenzellen ausgestattet sind. Dein Gehirn wird also permanent von Sinneseindrücken überschüttet.

Faszien werden neuerdings sogar als Organ bezeichnet und Sinneseindrücke nimmst du auch auf – und zwar mehr als dir lieb sind. Denk mal an Fußschmerzen. Fersensporn zum Beispiel. Oder Kopfschmerzen. Ein verspannter Rücken oder steife Finger. Und bei mir fast überall an der rechten Seite…

Was alles ein wenig kompliziert macht: Der Schmerzort ist meist nicht der Entstehungsort. Das erklärt auch, warum dich die Osteopathin scheinbar irgendwo behandelt, nur nicht dort, wo die Schmerzen „sitzen“.

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Schwere Beine, Besenreiser und Co.

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High Heels_4malBank

Aschenputtels High Heels

und die wilde Frau in dir…

 

Ich habe ein ziemlich bewegtes Leben hinter mir.

Aufgewachsen bin ich im Hotel meiner Eltern. Dort hatte ich schon früh herausfordernde Begegnungen:

Ich war vielleicht zwölf, als wir Besuch von einem Teppichhändler bekamen. Herein kam nicht einfach ein Mann, der Teppiche verkaufte. Ein Heldentenor von der Gestalt eines Iwan Rebrov betrat die Bühne und nahm an unserem Esstisch Platz.  Er trug eine hellblaue Tunika mit aufwendigen Stickereien an den Säumen und einem perlenbesetzten Gürtel über seinem Wanst.

Ich konnte meine Augen gar nicht abwenden von den unglaublich großen Ringen, dem Armschmuck mit Lapislazuli. Seinen mächtigen Hals schmückte eine Kette aus hastdunichtgesehen großen Bernsteinperlen, groß wie Kinderfäuste.

Er ließ mich mit einem Armreif spielen und gab mir eine

Lektion für’s Leben:

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