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Willst du mehr Energie?

Dann drück auf die richtigen Knöpfe

Heute zeige ich dir bezaubernde „Knöpfe“ auf deinem Körper. Dazu entführe ich dich ins Land des Lächelns und des Qi Gong. Qi Gong ist eine uralte chinesische Weisheitslehre mit körperlichen und mentalen Übungen. Dabei geht es darum, dass das Chi – die Lebensenergie – frei fließen kann.

Durch Lächeln kommt dein Chi ins Fließen

Was passiert, wenn wieder mal alles wichtiger ist als du selbst? Wenn du unter Zeitdruck stehst? Du vernachlässigst deinen Körper. Logisch. Wer am lautesten schreit, bekommt die meiste Zuwendung. Und es dauert lange, bis sich unser Körper meldet. Das heißt aber nicht, dass alles in Butter ist.

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Achtsam sein, statt Kümmern und Sorgen

Ich bin aufgebracht. Aufgebracht über einen Spruch, den ich auf Facebook gelesen habe:

„Die moderne Medizin lebt von deinen Krankheiten. Um deine Gesundheit musst du dich selbst kümmern!“

Das hört sich im ersten Moment gut und schlüssig an. Ist aber ein ebenso altes Denkmodell, wie die Verantwortung an die Medizin abzugeben. KÜMMERN hält uns im Mangeldenken fest. Ebenso wie das gut gemeinte SORGEN. Wollen wir das??

Es gilt, dass wir empfänglicher werden für die Botschaften unseres Körpers. Uns selbst liebevoll begegnen, statt uns weiter zu übergehen. Wer sich um seinen Körper kümmert, findet es „normal“, sich beim Sport mit Musik aus dem Kopfhörer die Zeit zu vertreiben. Sich in eine Bikini-Diät zu NÖTIGEN, statt sich sanft und einfühlsam einzucremen und zu staunen über unseren wundervollen Frauenkörper – und dann aus der Tiefe heraus eine liebevolle Änderung einzulenken.

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Glückliche Organe

Joberleichterung für Beckenboden und Füße

Zuwendung, ein freundliches Wort, ein Lächeln, lassen deine Kollegen strahlen, Hunde wedeln mit dem Schwanz, Pflanzen gedeihen besser und sogar die Wasserqualität wird beeinflusst, wie man in Untersuchungen festgestellt hat. Liebevolle Aufmerksamkeit kommt auch deinen Organen zugute. Und als wäre dies nicht schon genug: Beckenboden und Füße werden entlastet. Denn glückliche Organe wiegen weniger.

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Du wirst versucht sein, außer dir zu sein. Wütend, traurig. Vielleicht wirst du dich ablenken wollen. Stattdessen lade ich dich ein, meine Liebe, nimm eine Hand auf deinen Bauch und eine auf dein Herz und bleib bei dir, während du liest.

Das Jahr ist noch so jung und doch habe ich schon so viel erlebt…
Ich bin verstört – vor allem aber dankbar.

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Wertschätzung

Bist du stark? Fühlst du dich wie eine Heldin?

Traust du dich einen Wolf zu füttern?

Auch wenn du es nicht weißt – du fütterst täglich Wölfe.

Lass mich dir dazu ein kleines Märchen erzählen:

Traust du dich einen Wolf zu füttern

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Steh zu deiner Einzigartigkeit

Wenn du große Füße hast, musst du dich klein machen. Wenn du unterschiedlich lange Füße hast, schäme dich! – Hallo?

Das ist in unseren Köpfen. Die Regenbogenpresse zeigt mit den Fingern drauf – unbarmherzig – unverhohlen. In Schuhgeschäften werden Frauen mit Schuhgröße über 40 mitleidig in den Keller geschickt, dorthin wo fantasielose Modelle in Extra-Large, ganz ohne Deko ausgestellt werden. XL geht dann bis Größe 43 – wenn nicht genau dieses Modell leider, leider schon weg ist.

Peinlich ist uns auch, wenn unsere Füße ungleich lang sind. Das ist schließlich nicht normal. Oder?

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Da kann man nichts machen

… oder plötzlich war alles ganz anders

Ich hatte Schmerzen und eine Idee: Mit meinen bequemsten Sportschuhen – andere Schuhe waren unerträglich – bin ich in die Stadt gefahren und dann gefühlte 1000 schmerzvolle Schritte gegangen, bis ich vor dem Laden stand. Soll ich da jetzt wirklich rein gehen? Ich gebe mir einen Ruck und drücke die Tür auf und höre heute noch das scheppernde Klingeln, das der Verkäuferin andeutet, dass da jemand kommt, um zu stören…

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Lässigkeit

Warum sie dich satt und glücklich macht

In meinen 20igern war die Zeit der lila Latzhosen und darunter „Mein-Bauch-gehört-mir!!!“

Ich trug tagsüber Jeans und Turnschuhe und abends war ich Bauchtänzerin.

Zehn Jahre später trug ich Businesskostümchen, Aktenköfferchen und hohe Hacken – und abends lag ich total erschöpft auf dem Sofa in Jeans und Socken.

Jetzt bin ich nicht mehr jung. Das heißt, biologisch schon, sonst würde ich nicht viermal die Woche in meine hohen Tangoschuhe schlüpfen und auf dem Parkett die Zeit vergessen.

Aber weißt du was? Wenn ich mal gerade nicht tanze, schaue ich mich um. Und da gibt es Erstaunliches zu entdecken:

Zwei Welten

Die ganz jungen Frauen so um die 25, mit ihren Stilettos und supermini Röcken: bleiben meist sitzen. Sprich – sie werden nicht aufgefordert. Daneben sind die eher unscheinbaren Frauen. Manche würden sie als adrett bezeichnen. Und sie tanzen und tanzen… und gehen beseelt nach Hause.

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Bild und Skulptur: Martina Gempp

Lipödem – Von Reiterhosen, Scham und Schuld

Jutta ist unsichtbar

Und doch schauen alle auf ihren Körper. Manche zeigen mit dem Finger auf ihre Beine. Denn sie sind unförmig. Wie Säulen – sagen manche. Unglaublich – andere. Jutta traut sich kaum mehr auf die Straße.

Wenn Jutta zum Arzt ging, war sie immer wie versteinert. „Nehmen Sie ab“ bekam sie zu hören. Und „Treiben Sie Sport – aber fangen Sie vorsichtig an, denn bei Ihrem Gewicht können Sie sich leicht übernehmen…“. Was ihr die Ärzte nie glauben wollten: Jutta hat unzählige Diäten ausprobiert. Und sie treibt Sport. Verbissen – dreimal die Woche – seit Jahren. Nur es nutzt nichts.

Jutta schämt sich, ihre Lebensqualität leidet. An Urlaub am Strand will sie gar nicht denken. Und ihre große Leidenschaft, das Tanzen hat sie schon vor Jahren an den Nagel gehängt. Mitleidige Blicke hat sie satt. Das Schlimmste ist: Sie gibt sich selbst die Schuld daran, dass ihre Beine und ihre Arme so unförmig sind.

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Abrakadabra

oder

Mit Schmerzmittel zum Tango?

 

Abrakadabra = kommt aus der kabbalistischen Tradition,
Abra vom aramäischen ‚bra‘, bedeutet „schaffen“, Ka wird mit „während“ übersetzt und  Dabra ist die erste Person des Verbs ‚daber‘, „sprechen“,
Abrakadabra bedeutet demnach: „Ich schaffe, während ich spreche.“

 

Wir schaffen also während wir sprechen. Das gilt auch für Selbstgespräche gilt. Deshalb wirken Affirmationen so gut. Manchmal schaffen wir unbewusst auch etwas, was wir gar nicht wollen.

 

Spritzen gegen dumme Füße

Letzte Woche habe ich auf einem amerikanischen Blog über Tango etwas gelesen, was mich ziemlich befremdet hat: Da ging doch glatt eine Frau, kurz vor der Abreise nach Buenos Aires, zum Orthopäden. Sie ließ sich Cortison spritzen, damit ihre „dummen“ Füße ihr keinen Strich durch die Rechnung machen können. Und vor jeder Milonga, so werden die Tanzabende genannt, nahm sie eine Schmerztablette.

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