Willst du mehr Energie?

Dann drück auf die richtigen Knöpfe

Heute zeige ich dir bezaubernde „Knöpfe“ auf deinem Körper. Dazu entführe ich dich ins Land des Lächelns und des Qi Gong. Qi Gong ist eine uralte chinesische Weisheitslehre mit körperlichen und mentalen Übungen. Dabei geht es darum, dass das Chi – die Lebensenergie – frei fließen kann.

Durch Lächeln kommt dein Chi ins Fließen

Was passiert, wenn wieder mal alles wichtiger ist als du selbst? Wenn du unter Zeitdruck stehst? Du vernachlässigst deinen Körper. Logisch. Wer am lautesten schreit, bekommt die meiste Zuwendung. Und es dauert lange, bis sich unser Körper meldet. Das heißt aber nicht, dass alles in Butter ist.

Denn wenn uns unser Körper oder auch nur bestimmte Stellen davon nicht wichtig sind, werden sie nicht versorgt. Und der „Dreck“ wird auch nicht weggeputzt. Das kann jahrelang gut gehen.

Du kannst deine Akkus per Knopfdruck aufladen

Wie wäre es, wenn du nur einen Knopf drücken müsstest? So zwischendurch mal? Während der Arbeit. Während du wartest. Oder einfach so, zur Belohnung?

Durch deine Zuwendung nährst du deinen Körper und bringst die Energie zum Fließen. Ein unfehlbares Zeichen, dass Energie fließt, ist die Speichelproduktion. Sind dein Mund und deine Augen trocken, fließen dein Säfte nicht und du kannst dich ausgelaugt und starr fühlen. Lese dazu auch meinen Gastartikel: Tabuthema Scheidentrockenheit. 

Tipp: Spüre nach, wie herzhaftes Gähnen deine Säfte fließen lässt.

Alle Helden suchen in den Märchen nach Zauberringen. Wir sind schlauer und bedienen uns direkt.

Energie für dich – direkt aus der fernöstlichen Schatztruhe:

Jadekissen

Jadekissen wird wahrscheinlich auch dein Liebling sein und deshalb möchte ich hier starten. Du findest es am Hinterkopf, direkt am Haaransatz. Rechts und links spürst du Sehnen. Dazwischen, direkt dort, wo dein Schädelknochen beginnt, liegt diese zauberhafte Stelle. Massiere sie großflächig mit deinen Fingern. Gegen Kopfschmerzen, Gereiztheit, Schlafstörungen. Wenn das Chi hier stockt, verlieren wir unsere „Jugendlichkeit“. Unser Atemzentrum wird von hier aus versorgt. Lege Achtsamkeit in deine Finger und verwöhne dich. Mmhh…

Der gelbe Palast

Am obersten Punkt deines Kopfes erwartet dich: der gelbe Palast. Hier verbinden wir uns mit den Kräften des Universums. Was meinst du, haben Königinnen, Bischöfe, Päpste und Narren gemeinsam? Sie tragen Kopfschmuck in Form von Kronen, Bischofsmützen oder Narrenkappen. Das ist längst nicht nur Schmuck. Durch sie wird kosmische Weisheit quasi wie mit einem Trichter zur richtigen Stelle geleitet. Dieser Punkt wird auch Himmelstor genannt und sollte nicht zu viel stimuliert werden. Belebe deine Kopfhaut jedoch häufig durch Kraulen, Massieren oder leichtes Klopfen. Damit aktivierst du auch deine Haarwurzeln.

Tipp: Gönne deiner Kopfhaut einen Klecks Haaröl. Olivenöl oder Kokosfett tut’s auch. Massiere es ein, bevor du dir die Haare wäscht und lass es ein wenig einziehen. Die Kopfhaut wird total unterschätzt. Unzählige Akkupunkturpunkte sind hier zu finden. Achtung: das macht dich süchtig.

Der große Hammer

Dein nächster Favorit ist der große Hammer. Er liegt auf der Wirbelsäule im Nackenbereich. Du kannst ihn leicht ertasten, wenn du deinen Kopf leicht nach vorne beugst. Es ist der größte „Knubbel“ direkt am Übergang von Hals- zur Brustwirbelsäule. Eine wichtige Stelle, denn hier staut sich häufig Energie. Wenn du ihr mit deinen Fingern, oder gedanklich, Aufmerksamkeit zukommen lässt, harmonisierst du dich und wirst dich wohler fühlen. Dieser Punkt bekommt Bedeutung, wenn wir uns grämen und so die Energie nicht mehr frei fließen lassen.

Tor des Lebens

Tor des Lebens: Das ist ein Punkt genau auf deiner Lendenwirbel und direkt gegenüber deines Nabels. Mit der Aktivierung dieses Punktes machst du deinen unteren Rücken lebendig und dein Gang wirkt geschmeidiger. Wenn du viel sitzt; unter einem  Hohlkreuz leidest ist das Tor des Lebens doppelt so wichtig. Diese Stelle versorgt u.a. deine Nieren, in denen das Qi gespeichert wird. Lege deine Handflächen auf deine Nieren, so dass sich deine Fingerspitzen an diesem Punkt berühren. Dann reibe deine Nierengegend kräftig, bis sie warm wird. Anschließend streichst du drei Mal deine Hände über Po und Oberschenkel und damit die Energie nach unten in Richtung deiner Füße. Ich mag das besonders, wenn es mich friert und finde es überaus wohltuend, wenn ich Wärme an meinen Nieren erzeuge. Das kannst du unauffällig auch im Büro machen und es ist besser als die fünfte Tasse Kaffee…

Palast der Mitte

Für deine aufrechte und schöne Haltung und für einen anmutigen Gang ist der Palast der Mitte zuständig. Wenn du „ich“ sagst und dabei auf dich deutest, hast du den Punkt schon gefunden. Klopfe deinen Brustraum mit den Fingerspitzen und belebe deine Thymusdrüse. Der Punkt steht für Selbstliebe, Frieden, Harmonie und Wertschätzung. Beobachte, wie du dich automatisch aufspannst, dich weit machst und spürbar selbstbewusster wirkst. Du kannst dich an dieser Stelle auch selbst salben. Benutze dazu ein paar Tropfen wohlriechendes Hautöl. Dadurch intensivierst du den Effekt und fühlst dich wunderbar. Stelle dir vor, wie dir ein liebevolles Wesen genau an diesem Punkt die Hand auflegt. Magst du dir selbst dieses liebevolle Wesen sein?

Tipp: Nimm deinen Thron ein: Sitze so, dass du deine Sitzbeinhöcker spürst. Beide Füße sind hüftbreit auf dem Boden und an deinem Gelben Palast ist ein silberner Faden befestigt, an dem du sanft nach oben gezogen wirst. Erlaube dir dieses Gefühl von Erhabenheit.

Sprudelnde Quelle

Kommen wir nun zum letzten Punkt. Er ist, wie könnte es anders sein, auf deiner Fußsohle. Die „Sprudelnde Quelle“. Das ist der zentrale Energiepunkt deiner Füße. Du findest sie in der kleinen Vertiefung hinter den Zehenballen, dort wo die Hornhaut aufhört. Über ihn nimmst du frische Energie auf und lässt verbrauchtes Chi wieder aus deinem Körper fließen. Lies dazu auch Grounding.

Spürst du, wie dich Energie durchfließt, wie du genährt wirst und köstliche Säfte dich durchströmen? Hat sich Jadewasser (Speichel) in deinem Mund gesammelt? Das ist körpereigene Medizin. Schlucke es bedacht in drei kleinen Portionen hinunter.

Verwöhne dich zwischendurch. Nimm dir nur einen oder zwei Punkte vor und massiere sie für eine Minute. Das bringt dir mehr als Kaffee. Und schöner macht es auch.

Auf den Punkt gebracht:

Wenn bestimmte Stellen deines Körpers nach mehr Aufmerksamkeit lechzen, lächle ihnen zu. Damit löst du Energiestaus auf und lässt deine Energie frei fließen und besänftigst dein Nervensystem. Es gibt viel zu entdecken. Mmhhh…

Birgit

Was ist dein Lieblingspunkt? Schreibe einen Kommentar. 

13 Kommentare
    • Birgit sagte:

      Liebe Michaela,

      auf unserem Körper befinden sich noch viele „weiße Flecken“. So wurden früher unerforschte Landschaften benannt. Wir kennen die ganze Welt aber von unserem Körper meist nur sehr wenig.
      Danke für deinen Kommentar.
      Liebe Grüße
      Birgit

      Antworten
    • Birgit sagte:

      Hallo Susanna,
      gerne. Ich liebe diese Punkte. Vielleicht schreibe ich noch eine Fortsetzung, denn es gibt noch ein paar weitere Lieblinge, die ich in diesem Beitrag nicht unterbringen konnte.
      Herzliche Grüße
      Birgit

      Antworten
    • Birgit sagte:

      Oh ja, liebe Veronika. Jetzt gibt es keine weißen, unerforschten Flecken auf den Landkarten der Erde. Dafür umso mehr in uns selbst zu entdecken. Insidetravelling 🙂
      Viel Freude damit – Birgit

      Antworten
    • Birgit sagte:

      Liebe Nina,
      wie schön, dass ich dich direkt zum Mitmachen animieren konnte. Es sind meist die einfachen Dinge, die uns läppisch erscheinen, es aber in sich haben. Viel Freude und wertvolle Erkenntnisse damit.
      Alles Liebe – Birgit

      Antworten

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.